Produktionsvolumen der PS5 verringert? - News

Chip-Ausbeute angeblich zu niedrig [Update: Sony dementiert]

Laut einem Bericht kann Sony nicht so viele PlayStation 5-Konsolen produzieren, wie ursprünglich geplant. Das könnte zu Lieferengpässen führen.

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Update vom 16. September 2020: Sony hat den Bloomberg-Bericht über das Produktionsvolumen der PlayStation 5 dementiert. In einem Statement heisst es: "Obwohl wir keine Einzelheiten zur Produktion veröffentlichen, sind die von Bloomberg gelieferten Informationen falsch. Wir haben die Produktionszahl der PlayStation 5 seit dem Beginn der Massenproduktion nicht geändert."

News vom 15. September 2020: Sony Interactive Entertainment hat das geschätzte Produktionsvolumen der PlayStation 5 für das im März 2021 endende Geschäftsjahr um vier Millionen Einheiten auf etwa 11 Millionen reduziert, da die Produktionsausbeute des speziell für die Konsole entwickelten System-on-Chip nicht konstant ist. Dies geht zumindest aus einem Bloomberg-Bericht hervor, in dem Personen zitiert werden, die mit der Materie vertraut sind.

Im Juli 2020 wurde noch berichtet, dass Sony Interactive Entertainment als Reaktion auf die erhöhte Nachfrage infolge der COVID-19-Pandemie die anfänglichen Produktionsaufträge für die PlayStation 5 erhöht hat. Das Unternehmen beabsichtigte, bis Ende des Kalenderjahres 2020 bis zu 10 Millionen Einheiten zu produzieren. Der neue Bericht erwähnt jetzt eine Produktionsausbeute von nur 50 Prozent, welche die Möglichkeit, so viele Konsolen wie gewünscht zu produzieren, eingeschränkt hat. Und obwohl sich die Ausbeute allmählich verbessern soll, hat sie noch kein stabiles Niveau erreicht, schreibt Bloomberg.

Laut dem Bloomberg Intelligence-Analysten Masahiro Wakasugi, könnte die Disc-Version der PlayStation 5 449 US-Dollar kosten, die Digital-Edition hingegen 399 US-Dollar. Am Mittwoch gibt es einen PS5-Showcase zu sehen. Dort werden vielleicht der Preis und Termin der PS5 genannt.

16. Sep / 07:40