Zwei Sammelklagen gegen CD Projekt eingereicht - News

Wegen Täuschung von Investoren

Gegen CD Projekt Red wurden zwei Sammelklagen eingereicht. Dabei geht es um die angebliche Täuschung von Investoren wegen des unfertigen Zustand von "Cyberpunk 2077".

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An Weihnachten haben zwei verschiedene Anwaltskanzleien, die in Los Angeles ansässige The Schall Law Firm und die in New York City ansässige Rosen Law Firm, Sammelklagen gegen CD Projekt eingereicht, in denen behauptet wird, dass das Unternehmen Investoren in Bezug auf das kürzlich veröffentlichte "Cyberpunk 2077" getäuscht hat. In beiden Fällen können sich Investoren, die CD Projekt-Aktien zwischen dem 16. Januar 2020 und dem 17. Dezember 2020 erworben haben, den Klagen anschliessen.

So heisst es beispielsweise: "Laut der Klage hat das Unternehmen falsche und irreführende Angaben gegenüber dem Markt gemacht. Das mit Spannung erwartete Videospiel Cyberpunk 2077 von CD Projekt war aufgrund einer überwältigenden Anzahl von Fehlern und anderen Problemen auf Xbox- und PlayStation-Konsolen der aktuellen Generation praktisch unspielbar. Sony, Microsoft und das Unternehmen waren gezwungen, den Kunden, die Cyberpunk 2077 gekauft haben, Rückerstattungen anzubieten, was dazu führte, dass Sony das Spiel aus seinem PlayStation Store entfernte. Der Ruf des Unternehmen wurde durch den verpfuschten Start von Cyberpunk 2077 erheblich geschädigt. Basierend auf diesen Tatsachen waren die öffentlichen Aussagen des Unternehmens während des gesamten Sammelklagezeitraums falsch und wesentlich irreführend. Als der Markt die Wahrheit über CD Projekt erfuhr, erlitten die Anleger Schaden."

25. Dez 2020 / 11:00